
Natürlich ist man mit dem Erwerb des Führerscheins noch kein perfekter Fahrer.
Deshalb lautet auch danach das Motto:
Üben, Üben, Üben! |
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Nachdem uns seit geraumer Zeit immer wieder Fragen über
den (Un-)Sinn eines Fahrsimulators in der Fahrschule
gestellt werden, möchten wir Euch unserer Meinung dazu
hier erläutern:
Fahrschulen mit einem Fahrsimulator werben mit folgenden Behauptungen: Das Lernen auf einem Fahrsimulator
- spart Geld
- hilft manchen Fahrschülern, ihre evt. vorhandene Angst
vor dem Fahren zu verringern
1.) Die Anschaffung eines geeigneten Fahrsimulators kostet genauso viel oder sogar mehr als die eines Ausbildungsfahrzeugs ! Alleine diese Anschaffung muss also wieder
"reinkommen" und dementsprechend kostet jeden Fahrschüler
eine Einheit auf dem Simulator also rein rechnerisch ähnlich
viel wie eine richtige Fahrstunde. Dazukommt, dass bei den
meisten Fahrschulen mit Simulator kein Fahrlehrer die
Übungen beaufsichtigt.
Man gibt also mehr Geld für weniger Leistung aus!
Außerdem sind selbst die modernsten Simulatoren heute noch
nicht in der Lage, einem Anfänger auch nur ansatzweise ein
Gefühl für das Fahren zu geben, sie sind unserer Meinung
nach nicht viel mehr als ein teures Spielzeug.
2.) Angst vor dem Fahren kann am Simulator wohl kaum
bearbeitet werden. Am Simulator braucht niemand Angst zu
haben, es steht nichts auf dem Spiel.
Alles in allem bleibt nur noch zu sagen, dass nur durch gut
geplante Fahrstunden unter Anleitung eines kompetenten
Fahrlehrers im Realverkehr eine Ausbildung mit dem Ziel
abgeschlossen werden kann, sowohl ein sicherer und
verantwortungsbewusster Verkeilsteilnehmer zu werden, und
man mit möglichst geringen Kosten zum Führerschein kommt.
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